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Maikäfer
Das Jahr läuft und läuft und vor lauter Schlechtwetterperioden kann man sich kaum an dem Frühling erfreuen.
Aber, es wird nicht geklagt und man ist überrascht, was der Frühling doch so im Gepäck hat. Man höre und staune: U. a. Maikäfer!
Diese selten gewordenen Krabbeltiere hatten wir zu Kinderzeiten noch so zahlreich, daß sie als Hühnerfutter gesammelt oder anderweitig vernichtet wurden.
Ein einzelner Maikäfer fiel mir doch tatsächlich am 1.Mai beim
Spazierengehen vor die Füße. Die Überraschung war so groß, dass ich es kaum glauben konnte.
Maikäfer zählen im Volksmund zu den Frühlingsboten oder auch
Glücksbringern.
Ich habe natürlich sofort die Fächer an den Fühlern nachgezählt, die
Männchen haben 7, die Weibchen 6.
Waren die 4 Entwicklungsjahre, die der Engerling unter der Erde braucht, bis der hübsche Käfer an die Oberfläche kommt, schon vorbei? Anscheinend doch.
Der Käfer lebt vorwiegend auf Linden, Kastanien, Eichen usw., bis er wieder für die nächste Generation für 4 Jahre verschwindet.
Ob dieser Rhythmus mit dem Schaltjahr zusammenhängt, konnte ich bislang nicht in Erfahrung bringen.
Jedenfalls ist er kein potentieller Schädling und fast ausgerottet. Eigentlich Schade.
A.G
Grevenbroicher Gartenseminar
Am Samstag, den 22. Februar 2025 besuchten 7 Teilnehmer vom Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath 1933, das vom Kreisverband der Gartenbauvereine e.V. Rhein-Kreis-Neuss veranstaltete Gartenseminar in Grevenbroich-Frimmersdorf im kath. Gemeindezentrum An St. Martin. Leider fehlten einige Mitglieder krankheitsbedingt.
Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden erlebten alle Teilnehmer ein Referat eines Landschaftsgärtners, der zugleich 1. Vorsitzender der Stiftung Schoß Dyck ist und seit 2003 verantwortlich für das von der Stiftung getragene Europeau Garden Heritage Network (DGHN) mit mehreren EU Förderprojekten und derzeit rund 200Partnern in 15 Ländern Europas. Inmitten eines malerischen englischen
Landschaftsgartens liegt auf 4 Inseln verteilt das tausend Jahre alte Schloss und die historischen Parkbereiche mit über 200 Jahre alten Baumgruppen. Uns wurden sehr schöne Bilder gezeigt von den Alleen und Sichtachsen unter dem Aspekt historische Gärten im Klimawandel und konkrete Maßnahmen dazu. Alle waren begeistert.
Nach der Mittagspause bei guter Suppe und als Nachtisch einem riesigen Apfel ging es mit einer „Hobbygärtnerin“ zum Thema Naturgarten – Gartengestaltung für mehr Artenvielfalt weiter.
Im Vortrag ging es darum, wie man seinen Garten zur Förderung der Artenvielfalt gestaltet und warum heimische Wildpflanzen für den Erfolg so wichtig sind. Es wurden die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Insekten mit wunderschönen Fotos erläutert. Wie wird sich der Klimawandel auf unsere Gärten auswirken?
Wir wissen es nicht, am Niederrhein, also auch in unserer Region, werden trockene Sommer prophezeit und im Winter viel mehr Regen.
z.B. Hornklee und Königskerzen haben bis zu 5 m tiefe Wurzeln, die viel Feuchtigkeit speichern.
Ein Totholzhaufen und Steine sind für den Naturgarten sehr wichtig.
Trockenheitsresistente Pflanzen sollte man haben, um sich daran zu erfreuen. Insektennisthilfen kann man auch selber bauen und bei der Naturgartenpflege sollte Vielfalt der Maßstab sein, überall mal etwas stehen lassen, Laub und Reisig liegen lassen, Unordnung zulassen nach dem Grundsatz: Weniger ist mehr!
In diesem Sinne
„Ein Schönes Gartenjahr“
H. C.
Bericht von der Hauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung fand am Freitag, 15. März 2024, im TUS Düsseldorf-Nord e.V. 1904, Eckener Str. 49, 40468 Düsseldorf statt.
Mit einem Gedenken an die Verstorbenen begann die
Jahreshauptversammlung.
Der Geschäftsbericht und der Kassenbericht wurden ohne
Beanstandung verabschiedet. Somit stand der Entlastung des
Vorstandes nichts mehr im Wege.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden mehrere Mitglieder geehrt:
Herr Rolf Kabus (anwesend)
Frau Brigitte Lauf-Schrage
Herr Klaus Stiller
Frau Annegret Wirtz
Die geplante Mehrtagesfahrt mit Programm des Landesverband
NRW nach England wurde vorgestellt.
Anschließend endete die Jahreshauptversammlung im TUS
Düsseldorf-Nord e.V. harmonisch mit einem gemütlichen Beisammensein bei Häppchen und Getränken sowie interessanten Gesprächen.
Grevenbroicher Gartenseminar
Der Kreisverband der Gartenbauvereine e.V. Rhein-Kreis-Neuss hatte für den 24.02.2024 zum Seminar nach Grevenbroich eingeladen. Die Einladung kam kurzfristig und deshalb konnten sich zahlreiche Mitglieder vom GBVU nicht anmelden, die es wahrscheinlich gerne getan hätten (div. Gründe führten zu Absagen).
Aber, die Unterrather Gruppe war trotz allem in der Mehrzahl!
Man traf sich zu einer Tasse frisch gebrühtem Kaffees, bevor die Begrüßung durch Herrn Volkwein und seinem Team das Seminar eingeläutet wurde.
Frau Hanneke referierte über Pflanzen und ihre Geschichten; Wild- und
Nutzpflanzen, Heilkräuter und Gartenpflanzen.
Beim intensiven Zuhören war man erstaunt zu erfahren, wie viel von den
Naturpflanzen essbar sind, wo sie weltweit wachsen und auch verzehrt
werden. Auch die verschiedensten Mutationen der Pflanzen sind
hochinteressant. Nur ein Beispiel: die kirgisische Steppenraute ist mit unserer wunderschönen Kleopatranadel verwandt.
Selbstverständlich waren Fragen erwünscht, Gespräche und Austausch
rundeten den Vormittag ab.
Zum Mittagessen gab es als Stärkung eine köstliche Erbsensuppe. Danach konnte man sich an der frischen Luft etwas entspannen oder zum nahegelegenen Hofladen spazieren. Das Angebot war üppig, vielfältig und ansprechend: Dementsprechend wurde auch reichlich gekauft.
Nach der Pause referierte Frau Dr. Gähl über Keime, Saaten, Zwiebeln, die wunderbare Welt der Vermehrung und ihre raffinierten Abwehrstoffe, die auch das Immunsystem des Menschen beeinflussen können. Es war ein hochqualifizierter Vortrag mit einer z.T. eigener Forschungserfahrung der Referentin, der sogar für Studenten geeignet gewesen wäre. Man musste sich sehr konzentrieren, um dem anspruchsvollen Vortrag folgen zu können.
Fazit aber war: Die Gesundheit kommt aus dem Garten. Anschließend wurden noch längere und interessante Gespräche geführt und wer glaubte, nicht alle seine Fragen zufriedenstellend beantwortet bekommen zu haben, der kann gerne beim nächsten Seminar nachfragen!
A.G.
Die Wildbiene
Frühjahrsputz ist angesagt!
Es wird langsam Zeit, die Reste des Winters zu entfernen, Besen und Schippe warten schon darauf. Die Tage werden allmählich länger und die Sonne, so sie endlich scheint, auch spürbar kräftiger. Ecken, Kanten und Flächen werden gut vom Wintermüll gereinigt und derselbe entsorgt.
Zu meinem Erstaunen zappelte unter all dem Unrat noch etwas
„Lebendiges“ auf meiner Schaufel. Sofort war das Interesse an der Putzerei erloschen.
Neugierig geworden, wurde das Etwas als das Beinchen einer Hummel ? erkannt, die um ihr Dasein kämpfte. Versorgt wurde das schwarze Geschöpf über Nacht in einer Box in meiner Obhut.
Am nächsten Morgen entpuppte sich mein seltener Gast als eine muntere, bildschöne schwarze Holzbiene. Sie hat lila schimmernde Flügel, einen dichten schwarzen Pelz und eine Größe von 3 – 5 cm.
Die Holzbiene ist artengeschützt und kommt nur noch selten vor, wie mir bestätigt wurde.
Angesichts dieser Tatsache ist es wohl nicht verwunderlich, dass so eine seltene Schönheit zur Wildbiene des Jahres 2024 gekürt wurde.
A.G.
Landesgartenschau in Höxter
Auch in diesem Jahr hat es uns wieder zum Dienst, seitens des Landesverbands der Gartenbauvereine NRW zur Landesgartenschau hingezogen.
Es waren im September erlebnisreiche Tage mit vielen Gleichgesinnten und es kam zu manchem positiven Erfahrungsaustausch zum Thema Obst, Gemüse und Hochbeete.
Das komplette Gelände erstreckte sich von Kloster Corvey mit einer Vielzahl an Rosenbeeten, Herbstblumen sowie Spalierobst und den Pflanzen im Apothekergarten; entlang der Pferdekoppel, den Rinder- und Schafweiden, den Lavendelfeldern, am archäologischen Gelände vorbei bis hin zu unserem Betätigungsfeld.
Dort verbrachten wir die Zeit mit der Pflege und Ernte des Obst- und
Gemüsegartens. Die Hochbeete in unserem Bereich, die unterschiedlich bepflanzt waren, haben es uns angetan.
Unterstützt wurden wir von Studenten, die an der Uni Höxter Gartenbau studieren. Es war ein tolles Team und ein herzliches Miteinander. Ebenso stimmte die Chemie mit unseren Gartennachbarn. Danach verlief das Gelände der Landesgartenschau an der Weserpromenade
entlang mit den unendlich vielen geschmackvollen Blumenrabatten bis hin zur Altstadt von Höxter mit den gepflegten alten Fachwerkbauten bis zum Wall. Dort gab es Mustergärten unterschiedlichster Art je nach seinem Geldbeutel. Ebenfalls gab es einen Musterfriedhof wo man sich Ideen holen konnte.
Am letzten freien Tag besuchten wir die Abteikirche Corvey aus dem frühen Mittelalter. Sie wurde 2014 zum Weltkulturerbe erklärt. Außerdem haben wir an der Schlossführung teilgenommen, die eine mit rund
75 000 Bänden bestückte Privatbibliothek besitzt.
Das sollte man sich nicht entgehen lassen wenn man schon mal vor Ort ist.
Kloster Corvey und Höxter sind auch ohne Landesgartenschau eine Reise wert.
Wem die Wege zu weit waren, der konnte sich mit dem Bus-Shuttle von der Altstadt Höxter nach Corvey fahren lassen.
Übrigens: Der Dichter Hoffmann von Fallersleben, der das Deutschlandlied und viele Kinderlieder geschrieben hat, wirkte in Corvey bis zu seinem Tod im Jahre 1874.
Sein Grab befindet sich direkt neben der Abteikirche.
Es waren herrlich Tage bei tollem Wetter.
V. u. H. Köster
Rückblick auf die 90 jährige Jubiläumsfeier des
Gartenbauvereines Düsseldorf-Unterrath 1933
Zu der Jubiläumsfeier wurde per Heimatblatt und mit persönlichem Anschreiben eingeladen.
Zahlreiche Gäste und Mitglieder machten davon Gebrauch, kamen im netten Dresscode, die Herren mit Krawatte, die Damen frisch gestylt vom Frisör.
Man kam in einen liebe- und geschmackvoll dekorierten Saal, den die Damen Köster herbstlich gestaltet hatten und konnte sich sofort wohlfühlen.
Zu Beginn begrüßte die Vorsitzende, Frau Conrady, alle Anwesenden und eröffnete damit das Programm des Nachmittags.
Vom Landesverband der Gartenbauvereine NRW e.V. war extra Herr Pichotka mit Gattin angereist und überbrachte Grüße vom Landesverband.
Grußworte kamen auch von Herrn Smyczek vom Kleingärtnerverein „An der Karthaus“ in Unterrath.
Höhepunkt war das Verlesen der Laudatio von Herrn Körner, dem diesjährigen Schützenkönig aus Unterrath. Seine reizende Gattin überreichte der Vorsitzenden ein opulentes Blumenbouquet.
Anschließend wurden Ehrungen für langjährige Mitglieder vorgenommen.
Zwischen all den Passagen gab es angenehme Live Musik, der auch dankend applaudiert wurde.
Zur Kurzweil wurde ein Blumenratespiel angeboten, nach dem manch Sieger seinen Gewinn-eine Blumentrophäe- stolz mit nach Hause nehmen konnte.
Nach diesem schönen, kleinen Festprogramm gab es schmackhafte „Häppchen“ die gut nachgefasst und gelobt wurden.
Das Personal des Hauses betreute die Gäste zuvorkommend und in diesem Sinne dem gesamten Team herzlichen Dank für die Unterstützung.
Lange Rede, kurzer Sinn, wie der Volksmund sagt: „es war eine gelungene Feier“!
Dank dem Vorstand und allen Helfern.
A.G.
Steinfurter Gartentage
die 56. Steinfurter Gartentage vom 12. bis 16.06. 2023 bieten wieder ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm für Garten- und Pflanzenliebhaber.
Der Landesverband der Gartenbauvereine NRW e.V. und der
Kreislehrgarten in Burgsteinfurt haben wieder aktuelle Themen und
Trends aufgegriffen und für jede und jeden ist etwas dabei gewesen!
Wer mag, erfährt beispielsweise, wie sie oder er Bäume verstehen und richtig pflegen kann, der Vogelschutz im Garten wird ebenso angesprochen, wie Nützlinge im Garten, die Anbauplanung für Wintergemüse, der artenreiche und pflegeleichte Vorgarten, die
Rosenbegleiter in ihrer Vielfalt und der Anbau von Speisepilzen auf Holz und Substrat.
Über den Vorgarten „die Visitenkarte des Hauses“ ist zu sagen, dass er doch zur Architektur des Hauses, zum eigenen Geschmack und Zeitaufwand gestaltet werden sollte. Aber bitte keine Schotter-Gärten!
Bei einem Rundgang durch den Lehrgarten wurden uns die
ökologischen Zusammenhänge in natura dargestellt mit Ideen für eine Arten-Vielfalt der Flora und Fauna.
Eine Exkursion darf natürlich auch nicht fehlen und führt zum Rosenzentrum Westmünsterland in Rosendahl-Osterwick.
Mit interessierten Teilnehmern unseres Vereins wurde diese Veranstaltung besucht .
O.L.
11. Pflanzentauschbörse mit breitem Angebot
Iris, Maiglöckchen, Herbstastern, Akelei, Flieder, Eibisch oder Tellerhortensien – das war nur ein Teil des breiten Angebots bei der 11. Pflanzentauschbörse des Gartenbauvereins Düsseldorf-Unterrath 1933 vor dem DRK „zentrum plus“ an der Eckenerstraße.
Ein Schwerpunkt bei den Zimmerpflanzen lag bei Gewächsen wie der Haworthia, die mit Trockenheit gut umgehen können und damit ideal für Blumenfreunde sind, die gerne verreisen. Angeboten wurden auch Balkonpflanzen und Samen etwa für Ringelblumen oder Kapuzinerkresse. Gartenfreunde hatten damit zahlreiche Möglichkeiten für Fachgespräche und zum Tausch von Blumen, Stauden und anderen Gewächsen.
Eine Imkerin verkaufte regionalen Honig, die Tauschbörse Düsseldorf stellte sich vor, und das Team des „zentrum plus“ servierte Suppe, heiße Getränke und frische Waffeln.
Parallel zur Pflanzentauschbörse wurden auch die Ergebnisse einer Ideenwerkstatt unter dem Titel „Frischer Wind für Unterrath“ vorgestellt. Welche nachhaltigen Projekte und Aktionen zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil Männer und Frauen ab 55 erarbeitet haben, lesen Sie an anderer Stelle des Heimatblatts.
HDB
Hans-Dieter Budde
Landesgartenschau in Kamp-Lintfort
Eigentlich sollte uns die diesjährig Tagesbusfahrt zur
Landesgartenschau führen, die dann wegen Corona abgesagt werden
musste. Die Landesgartenschau wurde auch mit Verspätung
eröffnet.
Der Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath hatte sich auf für
einige Zeit bereit erklärt, die zwei Parzellen zu betreuen, die
Pflege der Pflanzen zu übernehmen und Beratungsgespräche
durchzuführen.
Wir waren durchweg mit 4 Personen vor Ort. So konnte man sich auch die
übrigen Gartengestaltungen zwischendurch ansehen
(Dachbegrünung, asiatische Gärten, Friedhofsanlagen u.a. Es
war sehr heiß).
So begann der Morgen mit der Bewässerung, die sich gegen
Feierabend wiederholte. Auch die Pflanzen haben Durst. Dank zweier
Schlauchwagen wurde das Bewässern vereinfacht. Zwischendurch war
auch Aufhacken des Lehmbodens und welkes Laub zupfen angesagt.
Die Parzelle 1 bestand aus einem Pavillon mit Werkzeugecke und
Küche in einem Blumenmeer aus Wildblumen, Storchschnabel,
Frauenmantel, Gladiolen, Wendelröschen, Dahlien und vielerlei
Sommerblumen sowie 2 Insektenhotels. Davor eine kleine Wiese,
Sitzgelegenheiten und Informationsmaterial.
In den Beeten befanden sich am Rand Apfel- und Birnenbäume in
Säulen- und Spalierform, was großen Anklang fand. Zum Weg
hin stand ein geflochtener Weidenzaun, an dem Kürbisse, die in
Säcken mit Pflanzenerde, eingepflanzt waren. Ansonsten war das
Gelände von verschiedenen Sorten von Heckenpflanzen (Liguster,
Buche, Hartriegel) eingezäunt.
In Parzelle 2 befand sich ein kleines Treibhaus, in dem Tomaten und
Gurken, in Töpfen und in Säcken, wuchsen. Ums Häuschen
eine wahre Pracht an Blumenkübeln.
Gemüse wie Rosenkohl, Blumenkohl, Kohlrabi, Salat und diversen
Kräutern befanden sich in Hochbeeten aus unterschiedlichen
Materialien, wie Holz oder Steinplatten, seitlich verziert mit Geranien
und Mittagsblumen.
In einem Hügelbeet machten sich einige Sorten an Tomaten,
Peperoni, Chili, Zucchini und Physalis breit. Ebenfalls standen
wiederum am Rande der Beete kleine Pfirsichbäume sowie
Säulen- und Spalierobst. Kartoffeln standen in Parterre, wovon
einige bei brüllender Hitze geerntet wurden. Dieses Gelände
wurde durch einen Staketenzaun vom Weg getrennt.
Beide Parzellen hatten je einen Ein- und Ausgang, wodurch ein Rundverkehr gewährleistet war.
Leider war durch Corona und extrem starker Hitze der Publikumsverkehr beeinträchtigt.
Trotz allem hatten wir dennoch viele interessierte
Gesprächspartner und konnten etliche Hinweise und Ratschläge
geben; Favorit war Säulenobst.
Ansonsten war das gesamte Ausstellungsgelände sehr
weitläufig, viele Wiesen mit Blumenbeeten der Saison. Die
Blumenhalle stand im Zeichen des „blauen Wunders“, der
hell- bis dunkelblauen Hortensien.
Einen Tierpark mit Erdmännchen, Alpakas, Ziegen, Schafen, Ponys,
Esel, Kaninchen, Hühnern und Küken waren nicht nur für
Kinder der Hit. Für Kinder speziell war auch der Spielplatz
interessant, der als verkleinertes Zechengelände gestaltet wurde.
Zum Gelände wurde das ca. 3 km entfernte Kloster Kamp mit
einbezogen, das eigentlich das ganze Jahr kostenlos begehbar ist, in
dieser Zeit aber eingezäunt ist. Man konnte es zu Fuß oder
mit dem kostenlosen Shuttlebus erreichen.
Dort befindet sich die bekannte Terrassenanlage, der wunderbare
Ornamenten-Blumengarten, der alte Blumengarten, eine Obstwiese mit
Bienenstand sowie Verkauf von diversen Honigprodukten.
Es war für uns eine heiße, aber wertvolle Zeit in Harmonie und hat Spaß gemacht unter Gleichgesinnten zu sein.
Hiltrud Köster
Steinfurter Gartenseminar
Nach der coronabedingten Zwangspause von 2 Jahren konnten
endlich die 55. Steinfurter Gartentage von 16. - 20.05.2022 mit 9
Teilnehmern unseres Vereins besucht werden.
Ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm aus Vorträgen,
Demonstrationen und Exkursionen wurden uns unter dem Schwerpunkt „Garten und Gesundheit“ vermittelt.
Gärten erleben aktuell einen Boom – da kann man abschalten, auftanken und für das psychische Wohlbefinden trotz Schnecken im
Salat sorgen, denn die Gartenarbeit tut unserer Seele auch gut, indem
wir im Garten ein Stück Freiheit ohne all die bisherigen
Einschränkungen genießen können.
Ein Vortrag befasste sich ausschließlich mit den für das Auge
unsichtbaren Mikroorganismen in einem guten Boden. Es ist ein Kreislauf
des Lebens, denn Bodenlebewesen zersetzen abgestorbenes organisches
Material und produzieren Stoffwechselprodukte, die wiederum zur
Nährstoffquelle für Pflanzen werden. So bringen effektivere
Mikroorganismen den Boden wieder in Schwung. Eine Neuerung für uns war
die Herstellung von Bokashi, dem Endprodukt von Kompostierung bzw. der
Fermentation organischer Abfälle mit effektiven
Mikroorganismen. Dabei entstehen zahlreiche Vitamine, Enzyme und
bioaktive Substanzen, die das Pflanzenwachstum optimal unterstützen.
Über den Vorgarten „die Visitenkarte des Hauses“ ist zu sagen, dass er
doch zur Architektur des Hauses, zum eigenen Geschmack und Zeitaufwand
gestaltet werden sollte. Aber bitte keine Schotter-Gärten!
Bei einem Rundgang durch den Lehrgarten wurden uns die ökologischen
Zusammenhänge in natura dargestellt mit Ideen für eine Arten-Vielfalt
der Flora und Fauna.
Zum Pflanzenschutz werden natürliche Stärkungsmittel wie Jauchen,
Brühen, Tees, Hausmittel und biologische Pflanzenschutzmittel aus dem
Handel vorgestellt, da viele chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
für den Hobbygartenbau die Zulassung verloren haben.
Das Highlight war ein Kochevent mit Grillmenü. Wir haben alle gestaunt,
was ein Meister mit Koch- und Grillschule vor uns mit Fleisch und
Gemüse auf die Platten gezaubert hat.
Da während der informativen Grillvorführung ein Unwetter niederging,
mussten etliche Männer die Pavillons festhalten, damit nichts fliegen
ging. Es war aber alles sehr unterhaltsam und geschmeckt hat es auch
allen. Zum Abschluss gab es gegrillte Banane mit Schokolade und
Eierlikör.
Der Nachmittagsausflug mit dem Bus führte uns zu einem 4000 m²
großen Staudengarten in Heez. Leider blühten noch nicht alle
Stauden, aber ein kleiner Teich und viele Eisendekorationen boten
einen Inspirationsschub für den eigenen Garten. Die Anlage war so
ausgelegt, dass Blumen und Sträucher je nach Farben gruppiert, jeden
Monat ein anderes Gesicht zeigen nach dem Motto: „Ein kunterbuntes
Durcheinander“! Dort gab es auch einen Laden für Gartenaccessoires .
Da die Referentin für die Pilzzucht leider coronabedingt nicht anwesend
sein durfte, haben wir trotzdem viel über frische Kräuter und deren
wertvolle Inhaltsstoffe gelernt, die den Appetit und somit auch unsere
Gesundheit fördern.
Mit kleinen Stecklingen wurden wir alle herzlich verabschiedet und hoffen, dass wir uns in einem Jahr wieder treffen.
H.C
Grevenbroicher Gartenseminar
Am Samstag, dem 09.04.2022 fuhren wir mit insgesamt 12 Personen bei frühlingshaftem Wetter zum Alten Schloss nach Grevenbroich.
Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden des Kreisverbandes Neuss,
Herr Dieter Volkwein; hielt Frau Dr. Petra M. Bloom, Geschäftsführerin
des Landesverbandes NRW, einen Vortrag unter dem Titel „Gärtnern im
Klimawandel: Wie machen wir unsere Gärten klimafit?“
Nach der Frühstückspause referierte Frau Ulla Hanneke,
Gärtnermeisterin, Gartencoach für Garten und Pflanzen, über
hochinteressante Themen für Gartenfreunde und Gartenfreundinnen.
Die Mittagspause nutzten dann nach der Suppe viele Teilnehmer zu einem
Spaziergang durch den schönen Park oder die angrenzende Fußgängerzone
der Innenstadt.
Nachmittags gab es einen Vortrag mit frisch gepflückten Kräutern (gerne
auch zum Probieren, Riechen und Anfassen) aus dem Schlosspark „Unsere
nützlichen Unkräuter“ von Frau Thepwilai Brieskorn, zertifizierte
Kräuterpädagogin.
Alle Teilnehmer fanden die Themenauswahl und das Ambiente im Schloss
als gelungen und hoffentlich können wir im nächsten Jahr so einen
lehrreichen Tag wieder erleben.
A.G.
Grevenbroicher Gartenseminar
Am Samstag, den 07.03.2020 fuhren wir mit insgesamt 17 Personen
zum Alten Schloss nach Grevenbroich bei vorfrühlingshaftem Wetter.
Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden des Kreisverbandes
Neuss hielt Frau Schwenker, Geschäftsführerin des Landesverbandes
NRW, einen Vortrag unter dem Titel „Naturgarten – Vielfalt ist Trumpf“
einen sehr abwechslungsreicher Vortrag über Struktur und einen hohen
Anteil an heimischen Pflanzenarten. Dieser Gartenstiel bietet den
Menschen aber auch besonders den Insekten und Vögeln ein kleines
Paradies hinter dem Haus.
Nach der Frühstückspause referierte eine Gartenarchitektin über den
Titel „Es wird durch geblüht“. Dies Zitat des bekannten Staudenzüchters,
Karl Foerster aus Berlin drückt in wenigen Worten das aus, was sich die
meisten Gartenbesitzer wünschen: Nicht nur Blüten im Frühjahr und
Sommer, sondern auch im Herbst und Winter. Geht das überhaupt? Ja,
es gibt sie tatsächlich, die Stauden und Gräser, die sich auch von
Schnee und Eis nicht schrecken lassen. Hinzu kommen Gehölze, die
durch eine prächtige Herbstfärbung oder eine markanten Habitus
überzeugen. Mit beeindruckenden Bildern lernten wir diese Pflanzen
kennen und erfuhren, wie wir sie geschickt einsetzen können, damit
unser Garten im Winter nicht in Tristesse versinkt.
Die Mittagspause nutzten dann nach der Suppe viele Teilnehmer zu
einem Spaziergang durch den schönen Park. Schwäne und Gänse mit
ihren Gösseln erfreuten uns bei schönstem Sonnenschein. Manche
pflückten auch Bärlauch im Wald.
Nachmittags zeigte und der Gartenjournalist Elmar Mai, bekannt aus
dem Mittagsmagazin. Verschiedene Werkzeuge zum rückenschonenden
Arbeiten. Wie div. Spaten, Astscheren usw. um gesundheitliche
Probleme, auch im Alter, im Griff zu behalten.
Alle Teilnehmer fanden das Ambiente im Schloss sehr schön und
hoffentlich können wir im nächsten Jahr so einen lehrreichen Tag wieder
erleben.
8. Pflanzentauschbörse
2018
Am
Samstag, 21. April 2018 hat der Gartenbauverein Düsseldorf-Unterrath
1933 die 8. Pflanzentauschbörse vor dem Gebäude Eckener Str. 1
veranstaltet.
Es
wurden auch die in Unterrath und Lichtenbroich ansässigen
Kleingartenvereine mit eingeladen.
Von
den Bürgern wurden diese 2 Stunden von 11:00 bis 13:00 Uhr zur
allgemeinen Zufriedenheit genutzt.
Sogar
von Gartenfreunden aus Schwerte/Ruhr wurden uns Stauden usw. zum
Tauschen mitgebracht.
Dieses
Mal hatten wir viele Bodendecker, Stauden und Gehölze angeboten.
Kleine Ableger von Zimmerpflanzen wurden auch an die Besucher gerne
abgegeben. Bis zum nächsten Jahr wird wohl alles gut gewachsen sein.
Im
DRK zentrum plus gab es eine gehaltvolle Hühnersuppe sowie Getränke.
Viele Leute machten davon gegen einen kleinen Obolus reichlich
Gebrauch.
Das
Wetter spielte auch mit, es war ein schöner Frühlingssonnentag.
Wir
hoffen, dass sich im nächsten Jahr mehr Leute von den
Kleingartenvereinen beteiligen.
Knechtstedener
Gartenseminar
Am
Samstag, den 24 Februar 2018 besuchten wir wieder das vom
Kreisverband der Gartenbauvereine e.V. Neuss veranstaltete
Gartenseminar im Kloster Knechtsteden bei Dormagen.
Von
18 angemeldeten Personen nahmen 14 Personen teil, durch die
Grippewelle bedingt.
Nach
der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden erlebten alle Teilnehmer
ein Referat im Plenum über die Bedeutung der Dinge im Garten und
Gründe für die unterschiedlichen Anlagen von Gärten, die sich die
jungen Garten- und Landschafts-architekten ausgedacht haben.
Nach
der Frühstückspause verfolgten viele den Vortrag der neuen
Geschäftsführerin des Landesverbandes der Gartenbauvereine NRW e.V.
Frau Miriam Schwenker, referierte sehr anschaulich über das
interessante Gärtnern in Hochbeeten und Kleingewächshäusern.
Es
wurden verschiedene Vorträge angeboten und von unseren Mitgliedern
besucht:
-
Vogelschutz, Insektenschutz,
Ganzjahresfütterung
-
Neuer Glanz für alte Gärten
-
Digitalisierung –
Auswirkungen auf Informationsflüsse im medizinischen Bereich am
Beispiel Diabetes
Alle
Beteiligten sind mit neuem Wissen wieder begeistert nach Hause
gefahren.
Fortbildungsseminar in Steinfurt im September 2017
Wie auch in den vergangenen Jahren, kamen die
Teilnehmer zu den 52. Steinfurter Gartentagen vom 04. – 08.
September 2017 aus allen Himmelsrichtungen angereist.
Von unserem Verein hatten sich 10 Mitglieder an dieser Veranstaltung beteiligt.
Den Organisatoren war es wieder gut gelungen ein vielfältiges
Programm auf die Beine zu stellen. Die Beweggründe der Teilnehmer
sind ebenso vielfältig wie die Individualität jedes einzelnen
Gartens. Jeder
Gartenbesitzer meint ja, sein Garten sei der Schönste. Und
trotzdem kann man immer noch von den Vorträgen viel lernen und
zuhause davon profi tieren.
Pflegeleichte, aber auch attraktive Staudenpfl anzungen wurden uns als empfehlenswert gezeigt.
Bienen als Hobby wurden uns von einer Imkerin sehr anschaulich in einem tollen Vortrag in Wort und Bild vermittelt.
„Liebesäpfel“ in Hülle und Fülle mit
anschließender Verkostung im Kreislehrgarten fand bei den
Teilnehmern großen Anklang, zumal es auch ganz neue
Tomatensorten, z.B. Schokolade zum probieren gab. Die Besichtigung
eines Gartenbaubetriebes in Münster wurde nur durch Regen etwas
beeinträchtigt, aber die Vielfalt der Kräuter, Tomatensorten
und Blumen und vor allem auch in Ampeln hat uns begeistert.
Wohlschmeckende Sorten von Kern- und Steinobst mit anschließendem
Rundgang durch den Obstgarten wurden vom Gartenleiter des Lehrgartens
ausführlich erläutert.
Kartoffeln im Hausgarten und attraktive Gemüsesorten in
Kombination in den Beeten waren auch sehr aufschlussreich sowie ein
Thema Allium – ein Allrounder zwischen Küchen- und
Ziergarten, den es sogar
als neue blaue Sorte gibt.
Über Gartengestaltung und über die Unsitte mancher
Vorgartenbesitzer, den Boden als Kiesgarten zu gestalten nach dem
Motto: „Steinreich statt Artenreich“, referierte der
Geschäftsführer des Landesverbandes
sehr anschaulich mit guten und schlechten Beispielen Beim
gemütlichen Abend entführte uns Lehrgangsteilnehmer eine
„Küchenmagd“ aus Ladbergen auf eine echt
westfälische Bauernhochzeit, die mit verteilten Rollen
nachgespielt wurde mit großem Gaudi für alle, zumal auch
gesungen und getanzt wurde. Dies war ein schöner Abschluss
für die 52. Steinfurter Gartentage und für den scheidenden
Geschäftsführer des Landesverbades, Herrn Hubert Mersch.
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